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Verarsche ich Euch?

Ich finde Kommentardiskussionen faszinierend. In jede Kommentardiskussionen, in die ich mich einbringe, will ich auch – zumindest mit den angesprochenen Personen – kommunizieren. Doch verlaufen die Diskussionen häufig nicht so, wie ich prognostiziert hätte. Meistens schreibe ich einen Kommentar und denke: “Ja, du bist Deinen Ansprüchen, was Kommunikation betrifft, ausreichend gerecht geworden. Dies ist bestimmt ein guter Beitrag für eine tolle Diskussion.” Dann jedoch kommt eine Antwort die ich überhaupt nicht erwartet habe und ich hege die Vermutung, dass meine Gegenüber glauben, dass ich sie mit meiner Kommunikation verarschen will. Stimmt das? Glaubt ihr, dass ich meine Kommentare nicht so meine bzw. dass ich Euch reinlegen will?

Mir ist in einer direkten Kommunikation daran gelegen, auf mein Gegenüber einzugehen. Dazu gehört für mich Aussagen zu treffen, wenn ich schlicht etwas aus meiner Perspektive „festschreiben“ möchte und tatsächliche, offene Fragen zu stellen, wenn ich etwas wissen oder verstehen möchte. Zugegeben, ich werde meinen Ansprüchen nicht immer gerecht und bestritten sind manche Dinge komisch.

Zum Beispiel habe ich von Freerk Huisken gelernt, aus Relativierungen wie „meiner Meinung nach“ zu verzichten, einerseits weil’s eh klar ist und andererseits, weil, wenn ich zu einer „Meinung“ gekommen bin, eben an dessen Richtigkeit glaube. Da ist eine Relativierung nicht sehr zweckdienlich. Doch verstehe ich ebenso die Funktion von Relativierungen und gerade eine eher differenzfeministische Analyse diese Huisken-Lektion würde vermutlich nicht zugunsten dieser ausfallen. Also springe ich hin und her, weil ich mich schlicht nicht entscheiden kann.

Was ich jedoch immer mache ist Unsicherheiten zu kennzeichnen. Ich will damit keine Fallen legen, wenn ich Fragen stelle oder schreibe, dass ich mir unsicher bin. Es kann für mich schon so sein, dass es richtige und falsche Antworten gibt, aber eine Diskussion klärt ja eben auch Positionen und ich muss nicht jede Position für eine gute Idee halten…finde ich.

Also, hilft das? Wie können wir zu einer guten Gesprächskultur kommen? Was ist Euch in einem Dialog wichtig?

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://takeoverbeta.de/2012/06/verarsche-ich-euch/

19 Kommentare

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  1. 1
    Vyvyan

    Ich teile Deine Ansicht, was das Weglassen von Relativierungen angeht. Redundanzvermeidung ist sehr sinnvoll. D.h. für mich aber auch daß ich allen Personen im Gespräch unterstelle, was der erste Satz Deines Zitats ist “Ja, du bist Deinen Ansprüchen, was Kommunikation betrifft, ausreichend gerecht geworden.” Redundanz “einfach” zu spiegeln, (ausserhalb Settings wo dies erwünscht war) wirkt irritierend – ironisch – konfrontativ oder alles auf dieser Skala. Beim zweiten Satz würde ein “Ich (emp)finde diesen Beitrag xyz” Zweifel ausräumen.
    Ich fände es hilfreich wenn es ein Emoticon gäbe das “ernst und als gute Gesprächskultur gemeint” signalisiert. Schriftlich sind Konnotationen und Nuancen sonst schwer zu vermitteln.
    Für mich gehört zum Ziel von “plain speech”* auch das bewusste feministische Streiken gegenüber der permanenten Lächelerwartung an Frauen (ausser mir ist danach zumute)

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    1. 1.1
      Stephanie

      Vyvyan » Erstmal eine Nachfrage. Was meinst Du mit: “Redundanz “einfach” zu spiegeln, (ausserhalb Settings wo dies erwünscht war) wirkt irritierend – ironisch – konfrontativ oder alles auf dieser Skala.”?

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  2. 2
    kinky

    hallo stephanie, magst du das:

    Doch verstehe ich ebenso die Funktion von Relativierungen und gerade eine eher differenzfeministische Analyse diese Huisken-Lektion würde vermutlich nicht zugunsten dieser ausfallen.

    noch ein wenig näher erklären?
    hallo vyvyan, dein elaborierter linguistischer code wirkt exkludierend. # “redudanzvermeidung” # “plain speech”

    [freigeschaltet von Stephanie - nachträglich eingefügt, weil ich's vergessen habe]

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    1. 2.1
      Stephanie

      kinky » Hallo kinky, mhh, jetzt muss ich raten, was ich näher erklären soll. Hab wohl ein bisschen zuviel in einen Satz gepackt ;-) .
      Also: Relativierungen könnten zu einem sozialen Wohlbefinden beitragen, in der Form das Konflikte durch zu stark geäußerte Positionen vermieden werden. Da Frauen gerne dafür zuständig erklärt werden, sich um die sozialen Dinge zu kümmern, werden diese dazu vermutlich eigene Methoden etc. entwickelt und weitergegeben haben. Da Frauen häufiger zu weichen Formulierungen greifen, eben wie Relativierungen, wird dies vermutlich einer dieser Methoden sein.
      “Differenzfeministische Analyse” habe ich es deswegen genannt, weil ich Differenzfeminist*innen als Besonders stark darin erlebe, solche Analysen zu erarbeiten.

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    2. 2.2
      kiturak

      @kinky und Rest:

      “Übersetzung”: Vyvyan schließt Menschen beim Mitreden oder Mitlesen aus, die solche Fachbegriffe wie “redudanzvermeidung” oder “plain speech” nicht verstehen.

      Hast völlig Recht, der ursprüngliche Artikel tut das auch. Ich schreib ja auch zu oft so (soweit ich solche Begriffe überhaupt kenne). Dabei find ich es selber unglaublich schwer zu verstehen, wenn es andre tun. (Andererseits wird mir auch schon von weißen Linken/ antideutschen Typen mein “miserables Vokabular” vorgeworfen, womit sie mich beleidigen wollen :D )
      Wir sollten wirklich (also, grad in diesem Blog) dran arbeiten, danke für die Erinnerung.

      Hat ja auch direkt mit Stephanies Frage nach “Gesprächskultur” zu tun.

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  3. 3
    kinky

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  4. 4
    kinky

    Stephanie,

    hey stephanie, danke jetzt verstehe ich, was du meinst. vielleicht kommt es ja dann auch einfach auf das diskussionssetting an, also zum beispiel sieht die huisken-methode passend aus für hierachie-volle diskussionen, die ja leider oft genug stattfinden. das mit dem “meine meinung” kennzeichnen dagegen finde ich durchaus auch hilfreich z.b. bei linken seminaren wo eine hierachie-lose diskussion erwünscht ist, aber es oft auch menschen gibt, denen es schwer fällt, in einer großen gruppe überhaupt was zu sagen. da wirkt es vielleicht weniger einschüchternd wenn mensch nicht da sitzt und ständig sagt “das ist so. und das ist so. weil das natürlich ganz klar so ist. punkt.”

    [freigeschaltet von Samia]

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    1. 4.1
      Stephanie

      kinky » Das ist bestimmt eine gute Idee. Aber ich find’s gar nicht so einfach, meine Kommunikation – insbesondere so grundlegende Formulierungsbausteine – von Setting zu Setting zu verändern….

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  5. 5
    Samia

    @Stephanie Ich habs immer noch nich verstanden: Die Differenzfeministinnen (da macht nen Sternchen nich viel Sinn, wa) wären mit Huisken nicht einverstanden, weil sie Frauen* für soft halten? Oder was?

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    1. 5.1
      Stephanie

      Samia » Ne, weil “Frauen-Methoden” auch einen Wert haben und Huisken auf “Typenperspektive” argumentiert.

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  6. 6
    Vyvyan

    Stephanie,
    Hi kinky, Hi Stephanie, Hi alle,
    Tut mir leid; war nicht meine Absicht ausschließend zu kommunizieren.

    @kinky
    Mit Redundanz (= das mehrfache Vorhandensein derselben Information) meine ich hier das Nennen von Selbstverständlichkeiten
    wie “Ich unterstelle Dir daß Du Dein momentan bestmögliches an Kommunikation einbringst”
    und die von Stephanie in ihrem ersten Beitrag genannten Relativierungen wie „meiner Meinung nach“.

    plain speech: Aus der Tradition der Quäker (Religiöse Geseellschaft der Freunde) stammend, geht es um ein wahrhaftiges und möglichst schlichtes, präzises nicht-redundantes Sprechen (das darf aber dennoch poetisch sein). Prinzip ist , Sprechen soll “Das Schweigen verbessern” (Q. schätzen schweigen sehr ). Die Wahrheitsliebe geht so weit dass “Guten Morgen” z.T. als unwahrhaftig nicht gesagt wird wenn es nicht zutrifft, ähnlich dem Nicht-Lächeln wenn mir nicht danach ist

    @Stephanie
    “Was meinst Du mit: “Redundanz “einfach” zu spiegeln, (ausserhalb Settings wo dies erwünscht war) wirkt irritierend – ironisch – konfrontativ oder alles auf dieser Skala.”?
    - Wenn ich z.B. in einem Seminar zu Kommunikation einer Person spiegele wie ihr Beitrag auf mich wirkte
    weil das die Aufgabe ist/ sie mich darum gebeten hat wird sie mit einem Satz wie
    ““Ja, du bist Deinen Ansprüchen, was Kommunikation betrifft, ausreichend gerecht geworden. Dies ist bestimmt ein guter Beitrag für eine tolle Diskussion.”” anders umgehen als wenn dieser Satz sie verblüffen wird. Ich schätze dass so etwas bei der Person als irritierend, ironisch oder konfrontativ oder alles drei ankommen kann

    [Freigeschaltet von Zweisatz]

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    1. 6.1
      Stephanie

      Vyvyan » Ah, jetzt sehe ich das Missverständnis. Meine Aussage war als unausgesprochener Dialog mit mir selbst gedacht ;-) .

      (Anmerkung: Ich habe wirklich keine Ahnung woher dieses Bild neben meinen Postings kommt. Hab gestern schon alles entfernt/gelöscht/editiert, was dafür verantwortlich sein könnte….)

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  7. 7
    Samia

    @ Stephanie Hm, ja. Aber “Frauen*-Methoden” sind doch erstmal nicht besser oder schlechter als “Männer*-Methoden”, die muss man sich schon einzeln angucken. Allgemein ist z.B. Rücksichtnahme sicher schöner als Ellenbogen, gerade auch in einer zukünftigen Gesellschaftsordnung. In vielen Fällen ist sie aber hinderlich: Beim Streit mit politischen Gegner_innen (“Meiner Ansicht nach sind XY keine Untermenschen”), bei übergriffigen Menschen, in der Revolution..

    @kinky Auch wenn das Problem auch sehe, dass Diskussionen in dieser politischen Ecke oft unangenehm sind – daran würde ein “meiner Meinung nach” auch nichts ändern. Ich bemerke bei mir, dass ich diese relativierenden Floskeln vor allem dann verwende, wenn ich vermeiden will, dass jemand “zumacht”, bevor ich meine Kritik sagen konnte. Das sind auch nicht grade angenehme Situationen.

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    1. 7.1
      Stephanie

      Samia » Ja. Die Sache ist halt, dass Wertschätzung auch erlernt werden muss (z.B. die Kriterien) und nicht automatisch kommt, wenn eine bestimmte Methode verwendet wird. Also: Für die Revolution vorarbeiten wir müssen. (Meister Yoda-Anspielung)

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  8. 8
    Zweisatz

    Stephanie, Das Bild kommt nur von deiner Mail-Adresse, so weit ich weiß. WordPress assoziiert das anscheinend mit der… [kannst du als Info betrachten und nach dem Lesen löschen]

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    1. 8.1
      Stephanie

      Zweisatz » Nö, kommt’s nicht. Hab meine E-Mailadresse bei Gravatar entfernt und benutze hier jetzt eine ganz andere. Hilft nicht… verdammt.

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  9. 9
    Vyvyan

    Stephanie:
    Vyvyan » Ah, jetzt sehe ich das Missverständnis. Meine Aussage war als unausgesprochener Dialog mit mir selbst gedacht .

    Ahhhhhhhh.

    [freigeschaltet von Stephanie]

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  10. 10
    9000

    Interessante Diskussion. Ich habe ja eine etwas andere Perspektive auf die Sache mit den Relativierungen.

    Zunächst möchte ich aber vorausschicken, dass ich seit 6 Jahren nicht mehr im deutschsprachigen Raum lebe, und deswegen auch hauptsächlich in einer (bzw. zwei) andere(n) Sprache(n) kommuniziere, deren Kommunikationsregeln durchaus anders sind. Das prägt sicherlich meine Sichtweise. [Ist das jetzt z..B. auch eine Relativierung?]

    Relativierung – das ist ja ein Wort, was recht negativ konnotiert ist, zumindest wird es in der Diskussion hier so verwendet (da es die Durchschlagskraft / angenommene Allgemeingültigkeit/ … der getroffenen Aussage einschränkt?). Aber das Verwenden von Wendungen wie “meiner Meinung nach”, “in meiner Sichtweise / Interpretation”(um die es mir jetzt hier ausschließlich geht) usw. kann ja durchaus noch andere Funktionen haben, nämlich genauer zu definieren um was für eine Art von Aussage es sich hierbei handelt oder welche Gestalt das Wissen hat, auf das ich mich beziehe / über das ich Aussagen mache. Also ob es z.B. um ein für alle Mal etablierte Wahrheiten auf die ich mich beziehe / die ich postuliere etc. geht oder darum von mir getroffene Interpretation über bestimmte Sachverhalte darzustellen, von deren “Richtigkeit” ich im Weiteren dann andere argumentativ zu überzeugen will. Letzeres finde ich eigentlich “richtiger”, weil es meiner Vorstellung davon welche Art von Wahrheiten (Wissen) wir überhaupt im Stande sind zu finden / zu postulieren / zu diskutieren, viel mehr entspricht.

    Dass das nun weniger durchschlagend in Diskussionen (oder “weiblicher” ) ist, wäre für mich kein Grund, diese Art des Kommunizierens sein zu lassen – warum mich (grundsätzlich) aus strategischen Gründen auf einen Kommunikationsstil einzulassen, den ich nicht richtig finde? Heißt natürlich nicht, dass ich mich in wichtigen Auseinandersetzungen nicht auch aus strategischen Gründen darauf einlasse.

    [freigeschaltet von kiturak]

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  11. 11
    kiturak

    Hmm, ich unterscheide vermutlich zwischen “inhaltlich” und “sozial” relativierenden Redewendungen.
    Zu “Inhaltlich” (unpassendes Wort, sorry, “sozial” ist halt weder sinnlos noch überflüssig, sondern erfüllt ne soziale Funktion. Mir fällt aber nichts Besseres ein, Vorschläge willkommen):
    Ich komm ursprünglich aus ner mathematisch/naturwissenschaftlichen Ecke, im weitesten Sinn. Ich hab aber erst sehr spät gerafft, dass meine Bemühungen um Exaktheit meiner Aussagen absurderweise (weil “wissenschaftlich” = bekanntlich SUPER”männlich”) als etwas “weibliches” gesehen wurden, ne negative Eigenschaft in Vorstellungsgesprächen ™, ihr wisst schon.
    “Du bist zu selbstkritisch” hab ich mir fortwährend angehört (hä?), während es mich unglaublich geärgert hat, dass Typen grundsätzlich irgendwelche Sachen einfach sagen, mit einer Aura völliger Sicherheit, von denen sie vielleicht 60% Ahnung haben.
    Also, manche Dinge sind eben nicht “einfach klar”, und ne Relativierung, oder Klarstellung des persönlichen Blickwinkels, ist komplett angebracht. Ich verwende disclaimer ständig, wie in “Ich bin halt weiß und wirklich keine Autorität in Rassismusfragen”, “ich glaube, Leinen ist aus Hanf hergestellt, aber grad bin ich mir auch nicht mehr sicher” (es ist Flachs ;) ) oder “wow, das ist hundert Jahre her, aber ich glaube, Fockschot heißt beim Segeln die Leine für das Vorsegel” (stimmt). Typen behaupten einfach beliebigen Scheiß, und überlassen es dem Publikum, zu orakeln, ob sie eigentlich Ahnung haben oder nicht. Was bei mir inzwischen dazu geführt hat, dass ich ne Reihe von diesen Clowns früh erkenne und einfach nicht mehr ernst nehme.
    Klar sind disclaimer nie “ausreichend”, weil Menschen sich schließlich nicht selbst über alle ihre Beschränkungen im Klaren sind. Aber solche disclaimer dienen z.B. gerade dafür, dass ich als Zuhörende weiß, welche Unsicherheiten oder Kritikpunkte schon “eingearbeitet” sind. (Leute, die ner *ismus-Kritik begegnen mit “wir sind auf keinen Fall *istisch, nie gewesen”, sortiere ich z.B. innerhalb dieser spezifischen Diskussion in ne ganz besondere Schublade ;) ) Für mich ist es wiederum ärgerlich, dass Leute (aller Geschlechter) auf meine “ich bin nur zu 80% sicher”-Relativierungen ständig mit “aha, hat keine Ahnung” reagieren – aber ich Seh’s. Nicht. Ein.

    @Samia:

    Ich bemerke bei mir, dass ich diese relativierenden Floskeln vor allem dann verwende, wenn ich vermeiden will, dass jemand “zumacht”, bevor ich meine Kritik sagen konnte. Das sind auch nicht grade angenehme Situationen.

    Das wären bei mir so “soziale” Relativierungen. “Ich mag dich trotzdem”. “Nein, wir hassen die Mädchenmannschaft nicht”. Manchmal seh ichs nicht ein, sie einzusetzen, spezifische Kritik ist spezifische Kritik. Manchmal versuch ichs, und fall damit immer, immer auf die Schnauze. Aber ein wichtiger Punkt ist, glaube ich, dass solche Relativierungen oft eben genau in soner “Angst”-Situation verwendet werden, und das Gegenüber dann sofort misstrauisch wird. (Zu Recht auch, siehe “I’m not a racist But”)

    Jedenfalls, ja. In meiner Erfahrung lesen Leute ohnehin entweder Null oder Hundert, ja oder nein, Für Mich oder Gegen Mich.
    Genauer gesagt, werden Relativierungen zum “Negativen” (ich bin nicht sicher etc.) immer als Komplett-Rücknahme der Aussage gelesen, und umgekehrt Relativierungen zum “Positiven” (die restlichen 98% von dir mag ich, andere/ich machen das auch etc.) als “leere Floskel” einfach weggelassen.

    Hrrm.

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