Regeln

1. – Kommentarmoderationsdiktatur Wir, die Redaktion, allein entscheiden endgültig, welche Kommentare veröffentlicht werden. Ihr könnt tun, was ihr wollt – wenn ein Kommentar uns nicht passt, wird er hier nicht erscheinen.

2. – Diskriminierende Inhalte Keine sexistischen, hetero-sexistischen, klassistischen, cis-sexistischen, rassistischen, antisemitischen, ableistischen (das schließt negative Referenzen zu psychischen Krankheiten ein), lookistischen (Aussagen, die sich gegen eine bestimmte Körperform – sei es dick, dünn oder dreieckig – aussprechen) oder anti-muslimischen Inhalte.

3. – Keine eliminatorische Sprache Grundvoraussetzung: Aussagen, die darauf hinauslaufen, irgendwelchen Menschen das Recht zu leben abzusprechen oder sie grundsätzlich als weniger „wertvoll“ oder menschlich als andere zu sehen – „Satire“ oder nicht – werden hier in keiner Weise akzeptiert.

4. – Richtiges Rummotzen „Freundliche Sprache“? Wer sagt denn, dass Freund_innen sich nicht zoffen? Beleidigt unsere Ansichten! HAUT REIN! Beschimpft uns, wenn wir Mist bauen und Ihr sauer seid! Erfindet Beleidigungen wie DU JUCKENDES KNÄUEL KATZENHAARE!

5. – Kommentarkorrektur Auch Kommentare, die es nicht böse meinen, können aufgrund von Verstößen verschwinden. In manchen Fällen, z.B. wenn der Rest des Kommentars an sich lesenswert war, ersetzen wir die problematischen Ausdrücke und machen die Änderung kenntlich.

6. – Trollkommentare werden gelöscht.

7. – Löschung von Derailing und Strohmannargumenten Thematisch passende Positionen sind gefordert. Um fruchtlose Diskussionen zu vermeiden, behalten wir uns vor, Kommentare, die stark vom Thema abweichen, zu löschen. Wenn wir den Zusammenhang zum Thema nicht sehen, veröffentlichen wir den Kommentar nicht. Das gleiche gilt für Kommentare, die vorgeben gegen eine vorhandene Position zu argumentieren, die in Realität nicht geäußert wurde.

8. – 101-Kommentare Kommentare, die nicht einmal ansatzweise zeigen, dass die_der Kommentator_in versucht hat, sich zum Thema zu informieren, werden nicht veröffentlicht.

9. – Ausdrückliche Fehlerakzeptanz

10. – Das Recht an E-Mail und Nachrichten über das Kontaktformular Aus gegebenen Anlass behalten wir uns das Recht vor, Nachrichten über das Kontaktformular oder über die angegebene E-Mail-Adresse zu veröffentlichen oder daraus zu zitieren. Weiterhin werde wir diese mit dem Namen des_der Absender_in kennzeichnen. Im Zweifelsfall veröffentlichen wir ebenso die vollständigen oder gekürzten Headerdaten der E-Mail. Insbesondere betrifft dies Nachrichten mit pornographischen, sexistischen und/oder beleidigenden Inhalten.

11 – Alte Bekannte Wir haben Vorbehalte gegenüber bestimmten Kommentator*innen, die immer wieder und systematisch die immer gleichen “Argumente” auf aktivistischen (feministischen, anti-rassistischen, intersektionellen, …) Blogs hinterlassen. Wir schalten Kommentare dieser uns bekannten Personen nicht frei. Niemals. Es ist unerheblich, wie angeblich sachlich und freundlich etwas geschrieben ist. Wir schalten diese Kommentatoren aus solidarischen Gründen nicht frei.

12. – Moderation auf Diskriminierung aufmerksam machen Da wir selbst weit entfernt von Unfehlbarkeit sind, bitten wir euch, uns auf diskriminierende Inhalte unsererseits aufmerksam zu machen.

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5 Kommentare

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  1. 1
    Inge Lütt

    zu den Regeln, Punkt 2. – Diskriminierende Inhalte
    Ist dieser Punkt tatsächlich so gemeint, dass mit Ausnahme des Islam alle anderen Glaubenssysteme/Religionen/Weltanschauungen/Eventualnebuloser Begriff Eurer Wahl als “fair game” gelten, gegen die eine wie auch immer geartete anti-Meinung munter ventiliert werden kann oder verstehe ich da etwas falsch?

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    1. 1.1
      Stephanie

      Hallo Inge Lütt,
      lies dazu bitte diesen guten Artikel über antimuslimischen Rassismus.

      Ansonsten betrachte Regel 7 und melde Dich gerne wieder, wenn Du eine Diskriminierung bemerkst, die wir übersehen haben oder keine Beachtung gezollt haben. Aber: Erst wenn’s in Artikeln oder Kommentaren auftaucht.

      Außer natürlich es geht Dir darum, dass Du gerne unter einem Artikel “eine wie auch immer geartete anti-Meinung munter [ventilieren]” möchtest. In diesem Fall würde ich vorschlagen, dass Du es mit dem angedachten Kommentar versuchst. Du siehst dann ja, ob wir ihn freischalten.

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  2. 2
    Samia

    Ich finde Punkt 5 bei ten thousand spoons krass, den sollten wir in irgend einer Form auch mit aufnehmen. Was meint ihr? Hier:

    Ich habe Vorbehalte gegenüber bestimmten Kommentatoren, die immer wieder und systematisch in feministischen Blogs ihren anti-feministischen, maskulistischen, evolutions-dingens-mäßigen, derailenden Sermon hinterlassen. Ich schalte Kommentare dieser mir bekannten Personen nicht frei. Niemals. Es ist mir egal, wie angeblich sachlich und freundlich etwas geschrieben ist. Ich schalte diese Kommentatoren aus solidarischen Gründen nicht frei. Es reicht mir schon, an wie viel anderen Stellen diese Personen die Kommentarspalte vollkotzen (dürfen)

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    1. 2.1
      Stephanie

      Samia » Dafür!

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    2. 2.2
      kiturak

      dafür!

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  1. 3

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