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Die letzte EMMA: Warum es jetzt echt reicht

Dieser Text erschien auch im Geschlechterchaos

Ein Leser*innenbrief an die EMMA, der nie abgeschickt wird, weil ich will, dass ihn alle lesen können und nicht nur die, die bestimmen, ob er abgedruckt wird

[Vormerkung: Teilweise sind die Texte der EMMA auf die ich mich beziehe, verlinkt. Die Wortwahl dort ist in keinster Weise sensibel. Sie verharmlosen/verleugnen u.a. Rassismus-Erfahrungen und negieren alles außerhalb der Zweigeschlechtlichkeit. Weitere Kritikpunkte in meinem Text. Achtet auf euch, wenn ihr die Links anklickt.]

Werte EMMA-Redaktion,
Werte Frau Schwarzer,

Was bitte haben sie sich dabei gedacht?

Mit Entsetzen habe ich das Editorial und den bzw. die Artikel „Krieg gegen Frauen“/“Krieg unter Frauen“ in der aktuellen Ausgabe der EMMA Januar/Februar 2013 gelesen.

Der Artikel, dessen zwei Teile sich auf den Berliner Sl*twalk 2012 und die Rassismus-Vorfälle bei der 5-Jahres-Feier der Blogplattform Mädchenmannschaft beziehen, steht seit längerem online bis zu dem Absatz in dem es heißt, dass „akribisch recherchiert“ wurde. Was ich dann allerdings las, lässt mich ernsthaft daran zweifeln, ob wir dasselbe Verständnis von Recherche haben.
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Feminism mit Schmerz und Schwarzer

Meine Timeline auf Twitter las sich vorgestern so: Allgemeine Empörung(tm) von Feministinnen*. Auf @radioeins wurde behauptet, es gäbe ja eh nur Alice Schwarzer die in Deutschland wirke und nach ihr keine andere Feministin*.

Die Wut einiger darüber kann ich sehr gut verstehen. Bei anderen ist mein Mitgefühl begrenzt.

Liebe Feministinnen*, die ihr euch unbeachtet fühlt: Kritik an Schwarzer ist bäräh-chtigt, das wissen wir alle. Aber bevor ihr euch vornehmlich an ihr abarbeitet, also an einer, an der das echt ne leichte Aufgabe ist; eine die offen zu Rassismen wie der Forderung nach ,,Assimilation” steht und den Islam als Bedrohung für die Zivilisation darstellt; achtet doch darauf, wo ihr selber daran mitwirkt, andere Menschen innerhalb der Bewegung auszugrenzen und unsichtbar zu machen. Das ist etwas, woran wir alle noch arbeiten müssen. Ich auch. Und das ist auch etwas, was vielen Menschen wehtut. Und nicht nur Schwarzers Variante.

Schwarzer zu kritisieren ist easy. Ich hab das auch schon geschafft. Aber was wir lernen müssen und was schwieriger ist: Sich selber der Kritik stellen. Nicht mit Beißreflexen reagieren. Oder genauso schwierig: Lernen, die eigenen Freund*innen zu kritisieren, wenn sie failen. Denn wir alle haben den Bullshit verinnerlicht.

Stellt euch vor, ich hätte gestern einigen geantwortet, wie mir und anderen Menschen beim Thema Klassismus geantwortet wurde. Ich gehe dabei mal darauf ein, was Nadia v.a. in ihrem Artikel an die taz schrieb und der von vielen gefeiert wurde (und nein, Nadia, ich lasse hier mal nicht los). ,,Die Schwarzer kämpft für euch da draußen, während ihr es hier in eurer Bubble schön kuschlig habt.” Stellt euch vor, ich hätte gesagt auf euer Bemühen hin, Formen von Rassismus sichtbar zu machen: ,,Es gibt ja eh fast nur deutsche Feministinnen* in der feministischen Bewegung.” Das wäre nicht okay gewesen. Ihr wäret zu Recht wütend geworden. Und dann hätte euch noch jemensch gesagt: Sag das bitte netter, sonst provozierst du ja nur, dass ich dir nicht zuhöre. Das hat Antje Schrupp gebracht.

Nein, mensch kann Rassismus und Klassismus nicht gleichsetzen. Muss ich auch nicht. Klassismus IST eine Form von Ausgrenzung und ist für viele unter uns spürbar. Und niemand muss dazu Bourdieu studiert haben, um das zu wissen. Ich weiß, wie emanzipatorisch Bildung sein kann; ich weiß, wie wichtig mir gerade als von Rassismus Betroffene Bildung gewesen ist und noch immer ist. Aber es bleibt dabei: Wichtig ist, nicht stehenzubleiben dabei, sondern diese Form von Ermächtigung zu reflektieren.

Nadia schreibt in etwa: Wenn die EMMA mich nicht braucht, brauche ich die EMMA und Alice Schwarzer auch nicht.
Seriously, Nadia? Ich mein, mit der Schwarzer gebe ich dir zu 100% Recht; ich find die scheiße. Aber was denkst du, wie es mir mit dir geht?

Eine Feministin zitierte vor kurzem Flavia Dzodan von Tiger Beatdown, die schrieb:

,,My feminism will be intersectional or it will be Bullshit. /
Mein Feminismus wird entweder intersektionell sein oder er ist Bullshit.”

Oder Vegans of Color, in deren Blogtitel steht:

,,Because we don’t have the luxury of being single-issue.” /
Sinngemäß etwa: Weil wir nicht den Luxus genießen, uns nur mit einer Form von Diskriminierung beschäftigen zu können.

Wieso schreib ich das alles. Ich habe heute einen Brief von der EMMA bekommen. Vor zwei Monaten oder so habe ich mein Abo gekündigt und den Grund dafür in meiner Mail angegeben: Rassismus.

Die EMMA schreibt:

,,Wir sind sicher, dass Ihnen Ihr Abonnement der Zeitschrift EMMA viel Freude bereitet und wertvolle Informationen vermittelt hat.”

Bullshit.

Ich bin im ,,Frauenkirche”-Verteiler. Gestern gingen antimuslimische Emails rum, die von der ,Mehrheit muslimischer Männer” redeten, die alle ihre Frauen* schlagen. Und dass ja Änderung nur von den “intellektuellen europäischen Zirkeln” ausgehen würde. Ich reagiere und bekomme die Abwehrreaktionen eurozentrischer Elitengläubigkeit. Zitat: ,,Antimuslimischen Rassismus lasse ich mir nicht vorwerfen!” und ,,die Eliten müssen anfangen … Es waren auch die Eliten, die zur Aufklärung geführt haben!” und dass muslimische Frauen in Europa das Glück haben, das ihnen hier Bildung offensteht: ,, (wenn es ihre Eltern zulassen!!!)!”

Und das von Feministinnen*. Wieder und wieder.

Bullshit.

Das alles ist kein Hobby von mir oder anderen. Die letzten Wochen sind voll gewesen mit dieser Scheiße. Ihr regt mich auf.

- – -

Ellenlanges Derailing wird erst gar nicht veröffenlicht.

Crossposted bei Rumbaumeln.

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Die linke Presse entdeckt die Mädchenmannschaft

Eigentlich sollten wir uns freuen: Die linke Printpresse berichtet über Frauenbewegungs-/feministische Konflikte! Die Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen, praktischen, sozialen und politischen Fragen aus Perspektive der unterschiedlichen feministischen Strömungen ist eine sehr reiche, welche jedoch leider kaum Beachtung findet. Doch das diese kaum Beachtung der renommierten (linken) Presse findet hat System und es hat auch System, wenn diese plötzlich Aufmerksamkeit erlangt.

Prinzipiell sind die verschiedenen links-verorteten Bewegungen im beständigen Richtungsstreit. Irgendeine Gruppe redet immer mit irgendeiner anderen Gruppe der scheinbar gleichen Bewegung nicht, immer gibt es Vorfälle, die zu größeren Auseinandersetzungen führen. Meist ist es so, dass die Obrigkeit (welche auch immer) nicht ein Auge darauf werden soll, weshalb nicht berichtet wird. Doch gerade im anti-istischen Bereich gilt diese Annahme selten. Vielmehr ist hier die Frage, ob die jeweiligen anti-istischen Bewegungen in ihrem Streit gerade zweckdienlich zum „Wohle“ der anderen linken Aktionsfelder instrumentalisiert werden können.

Jungle World und taz berichten zurzeit über einen Richtungsstreit der Mädchenmannschaft. Die Mädchenmannschaft, als wichtigster feministischer Blog im deutschsprachigen Raum, hat jede Aufmerksamkeit seitens der feministisch-positionierten Menschen verdient. Schließlich wird sie es sein, die in den feministischen Geschichtsbüchern genauso stehen wird wie die Emma. So wird die Mädchenmannschaft auch beständiger Kritik seitens der verschiedenen feministischen Strömungen und Aktivist_innen ausgesetzt. Das ist wichtig, denn wie die Mädchenmannschaft sich positioniert, wird später als die dominante Strömung der feministischen Blogosphäre ausgelegt werden. Quasi zwangsläufig wird ein Richtungsstreit innerhalb der feministischen Blogosphäre anhand der Mädchenmannschaft eskalieren. Der Umgang mit dieser Eskalation als Ausdruck eines bestehenden Konflikts ist die politische Pflicht der Mädchenmannschaft, da sie der meistgelesene feministische Blog sind. Es gibt daraus kein Entrinnen, auch wenn diese vielleicht damit unglücklich sind.

Diese Eskalationen können in verschiedenen Bewegungen nachgelesen werden, eben immer auch anhand der wichtigen Gruppen. So eskaliert beispielsweise die Auseinandersetzung mit verschiedenen –ismen innerhalb der Lesbenbewegung regelmäßig anhand des Lesbenfrühlingstreffen (siehe beispielsweise “In Bewegung bleiben”). Alice Schwarzers Rassismus ist wichtiger, als der jeder anderer Feministin, aufgrund ihrer gesellschaftlichen Präsenz. Und wenn Luise F. Pusch einen cissexistischen Sprachgebrauch befürwortet, brennt der Richtungsstreit der anti-istischen Linguistik. Doch keine dieser Beispiele schaffte es, in der linken Printpresse derartig rezensiert zu werden. Was also ist jetzt anders?

Angeblich geht es um einen Richtungswechsel bei der Mädchenmannschaft, welcher durch die rassistischen Vorfälle auf der Geburtstagsparty zum 5-jährigen Jubiläum notwendig  wurde. Richtungswechsel gab es jedoch bereits vorher. Als beispielsweise Anfang 2011 die „Frau-Lila-Spaltung“ erfolgte, wurden die Artikel bei der Mädchenmannschaft deutlich diverser, so schienen Themen aus dem Homo-Bereich dominanter zu werden. Das jedoch war kein Grund für eine derartige Berichterstattung. Jetzt also kam es zu Redaktionsveränderungen aufgrund des erwähnten aktuellen Vorfalls. Nicht besonderer, als sonst. Doch liegt der Fall insofern anders, als die linke Presse ihre Rassismus-Diskussion (dominant geworden nach dem No-border-camp) mit Feminismus vermengen kann. Yay , der antisexistische Kampf wird verhindert durch den „falschen“ antirassistischen Kampf! Da lohnt es sich doch mal, möglichst tendenziös den Finger in die Wunde zu legen. Es macht dabei keinen Unterschied, dass die verbleibende Redaktion  sich der berichtenden Printpresse verweigert. Hätte die Printpresse tatsächlich Interesse, könnte sie genauso erraten warum, wie ich:

  1. Die Printpresse zeigt kein Interesse an der tatsächlichen Auseinandersetzung mit aktuellen feministischen Richtungstreitigkeiten, sondern will nur etwas zum ausspielen für die eigene Heiligsprechung der ihnen näheren Aktionsfelder.
  2. Es gibt keinen Weg der Äußerung innerhalb der Positionierung der verbleibenden Redaktion: Meredith Haaf und Susanne Klingner (übrigens genau wie bei Katrin Rönicke) profitieren durch ihre „Skandalaufdeckungen“ mittels der Alice-Schwarzer-Methode.  Sexismus gegen weiße Frauen wird für wichtiger erklärt, als Rassismus. So wird eine_r Bildzeitungs-anschlussfähig. Steigern können sie das nur noch, wenn sie sich alle samt mit Sarrazin an einen Tisch setzen. (Mehr dazu bei Noah Sow)

Innerhalb dieses Gefüges kann die aktuelle Mädchenmannschaft sich nicht äußern. Es gibt keinen Grund für eine Kooperation mit der Printpresse, weder aus Machtkalkül noch aus der Annahme heraus, es gäbe eine neutralere Berichterstattung. Das könnten taz und Jungle World wissen: Ist doch der Tomatenwurf aus einer ähnlichen Instrumentalisierungsgeschichte entstanden.

Linksammlung zur Rassismus/Criticial Whiteness-Debatte (danke an kiturak für die Zusammenstellung):

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Ein Knast, den eine mitträgt.

Alice Schwarzer, Talkshow-Feministin und Journalistin, hat in der neuen Emma-Ausgabe Nr.4 im Herbst 2012 wieder hervorragend bewiesen, dass sie sich rassistischen Diskursen offen zugewandt hat und diese nun frei heraus vertritt. Im Editorial ihres Blattes deutet sie die Zeichen dieser Zeit, die alle darauf hinweisen, dass ,,Islamisten” die Welt zu einer Katastrophe führen, wenn ich ihre flammende Rede, begonnen tatsächlich mit dem Satz: “Die Welt steht in Flammen”, richtig verstehe.

Ich werde nicht den gesamten Inhalt wiedergeben, stattdessen möchte ich nur einige Schlagwörter heraussammeln, die sich im Laufe dieses Editorials ansammeln, mit dem sie ihr neues rassistisches Buch bewirbt. Da gibt es ,,aufgehetzte Massen”, die ,,Angst, stigmatisiert zu werden: als >islamfeindlich<, >fremdenfeindlich<, >rassistisch<”, das wären nämlich ,,die geistigen Waffen” der ,,agitierenden Islamisten”, mit denen ,,kritische Deutsche” bedroht werden. Auch eine weitere bekannte rassistische Waffe setzt sie ein; spaltet die ,,guten” Muslim*innen von den ,,bösen” Muslim*innen und stellt ihren Kampf als einen dar, der gerade die gemäßigte muslimische Community unterstützen soll. Kopftuchträgerinnen, die ihr in Talkshows begegnen, seien ,,bestens geschulte Propagandistinnen aus islamistischen Organisationen”. Das Kopftuch sei ,,ein Totentuch für Frauen”. Auch die Situation deutscher Frauen* wird idealisiert dargestellt; ,,kleine Musliminnen” sollen “sich frei bewegen wie ihre deutschen Freundinnen”; als ob das Kopftuch die absolute Einschränkung bedeute; eine Art Knast zum Mitnehmen. Über die Bewegungsfreiheit deutscher Frauen* würde ich auch gerne mal mit ihr diskutieren; so im Sinne von sexueller Belästigung, die überall in der Öffentlichkeit droht. Aber nein, wahrer Sexismus droht ja vor allem von den anderen, den religiösen Fanatikern und anderen Fremden.

Erdogans ,,Assimiliation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit” sieht sie als Absage gegen ,,Integration”; denn das wäre Assimilation bloß; und Menschen sollen sich gefälligst auch angleichen, wenn sie in fremden Kulturen unterwegs sind, denn: das hat sie ja in ihrer Zeit in Frankreich auch so gemacht. Dass sie dadurch eine radikalere Tour fährt als selbst die Regierung, die noch klar trennt zwischen Integration und Assimilation, macht die Frau Schwarzer bewusst, denn sie möchte beitragen, sie möchte auftragen, sie möchte unbedingt mehr PI-Leser im Boot haben und sie ignoriert komplett, von wem solche rassistische Schmiere noch kam, nämlich von ihrem vielbeschworenen Osloer Attentäter; der ja ihrer Meinung nach vor allem ein Krieg gegen Frauen führen würde. Am Ende zeichnet sie noch das bereits erwähnte Weltuntergangsszenario, mit dem ein durch Islamisten gänzlich ,,gekippter” Naher Osten Unheil für die restliche Welt hinaufbeschwört. Und da mag mir irgendein Antideutscher nochmal erzählen, dass ,,antimuslimische Ressentiments”, wie sie die Verharmlosung rassistischer Gewalt gegen Muslime nennen, Muslim*innen nicht als Bedrohung darstellen.

Ich erwarte von Frau Schwarzer nichts mehr, bereits lange nicht mehr. Für mich war das jetzt der letzte Auftakt, dass ich sie zu meiner politischen Feindin erkläre. Ich bin vor allem enttäuscht, traurig und wütend; in einer Zeit, in der die Welt von Krisen geschüttelt eine Neoliberalisierung durchläuft, in der Europa sich abschottet gegen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge und Deutschland eine Militarisierung erfährt, die vor Klassenzimmern nicht Halt macht und auch nicht vor Teeniezeitschriften; in der es nicht einfach Sexismus gibt, sondern für viele Menschen ein Paket an Sexismen, Rassismen, generelles Entmenschlichen und in eine Verwertungslogik packen; in dieser Zeit erklärt Frau Schwarzer ,,Islamisten” zu ihren Hauptfeinden. Und das innerhalb eines Diskurses, der die muslimischen Mitmenschen in unserem Land ,,an strammer Leine” hält; denn sollte sich ihre ,,Integration” nicht an irgendeiner ,,Leistung” messbar erzeigen, wird ihnen schonmal durch das Abwatschen ihrer nicht so leistungsfähigen Mitmenschen gezeigt, was ihnen droht: Eine noch stärkere Marginalisierung, etwas, was die meisten von ihnen hier bereits erleben und im Alltag immer befürchten müssen.

Sie sind eingeknickt, Frau Schwarzer. Weil Sie politische Macht mehr lieben, weil Sie es genießen, heute einen Artikel zu schreiben, über den die Menschen reden werden, denn sie lesen, was sie KENNEN; weil Sie demagogisch geworden sind und wissen, wo Sie die Fäden ziehen müssen; weil es Ihnen nicht reicht, die wenigen zu erreichen, die hart kämpfen; Sie sind eingeknickt vor der strukturellen Gewalt der Institutionen, in denen auch Sie sich bewegen, deren staatliche Zuschüsse Sie genießen und in dessen Bild Sie sich umgewandelt haben. Doch auch Sie haben Fäden, an denen andere ziehen; und wo Sie beherrschen, werden auch Sie ganz und gar beherrscht. Willkommen in Ihrem ganz persönlichen Knast, Frau Schwarzer, den Sie mit sich tragen und der in Ihrem Kopf steckt. Sie widern mich an.

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