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RPS-Beispiel: Indirekte Kommunikation

Neurotypische (NTe) mit Right Planet Syndrom haben ein eigenes Verhältnis zu ihren Interessen. Dies wird besonders deutlich, bei etwas, dass sie „indirekte“ Kommunikation nennen. „Indirekt“ ist eine Aussage, wenn die Aussage nicht das Gemeinte aussagt. Nicht nur der Anpassungsdruck soll dazu führen, dass das eigentliche Gemeinte in der „indirekten“ Aussage entschlüsselt wird.  Geschieht die Entschlüsselung nicht sind häufig Verzweiflung, Wut und Gefühle aufgrund als mangelhaft empfundener Wertschätzung beobachtbar.

Beispiele für „indirekte“ Kommunikation:

  1. „Ich habe Durst.“
  2. „Glaubst Du, dass das eine gute Idee ist?”
  3. „Ich würde das ja nicht so machen.“
  4. „Ich habe die Buntwäsche vor die Waschmaschine gelegt.“

Nach umfangreicher empirischer Forschung bedeuten diese Aussagen:

  1. „Biete mir etwas zu trinken an!“
  2. „Ich halte das für keine gute Idee.“
  3. „Du sollst das nicht so machen!“
  4. „Falls Du noch Buntwäsche hast, leg sie vor die Waschmaschine.“

Eventuell kann es sinnvoll sein, die „indirekte“ “Do I need to hold up a sarcasm sign every time?” That would be helpful; thanks.Submitted by: matthew0440Kommunikation als Fremdsprache zu erlenen. Doch angesichts von häufiger vorkommenden Problemen mit dieser Kommunikationsform ist auch eine generelle Reflektion denkbar. Beispiele für Probleme mit „indirekter“ Kommunikation auch unter NTen mit Right Planet Syndrom sind:

  • „Glaubst Du, dass das eine gute Idee ist?“ – „Ja.“
  • „Ich habe Durst.“ – „Ich auch.“
  • „Das ist aber ein schönes Kleid!“ – „Meinst Du das steht Dir?“

Weiterhin scheinen die tatsächlichen Aussagen von Aussagen, die in der “indirekten” Kommunikation verwendet werden, für die Kommunikation verloren zu gehen.

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